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Dienstag, 16. Juni 2015

Erdbeersonntag und ein Fail

Vor ca. 2 Wochen kaufte ich bei einem bekannten Erdbeerstand hier in Hamburg 1 kg Erdbeeren. Gratis dazu bekam ich eine dicke fette Nacktschnecke. Ok, das kann mal passieren. Natur eben. Ich hab die Nacktschnecke „entfernt“ und die restlichen Erdbeeren in den Kühlschrank gepackt. Die waren nämlich für den Sonntagskuchen gedacht. Eigentlich. Die liebe Frau Nacktschnecke war leider nicht alleine. Viele kleine Nacktschneckenbabys hatten sich in einem ganz besonders großen Erdbeerexemplar gemütlich eingerichtet und bevölkerten nun die übrigen Erdbeerinseln. DAS geht gar nicht. Pfui. Ekelalarm! Und so habe ich mehr als ein halbes Kilo Erdbeeren weggeschmissen. Echt schade. Kein Kuchen. Und das am Sonntag. Ihr hättet den Blick vom Lieblingsmann sehen müssen. 
Also, was tun? Ich brauche, nein, ich will Erdbeeren! Sofort!






























Freund Google war da sehr hilfreich. Erdbeeren selber pflücken war angesagt! Zum Glück gibt es im Hamburger Umland einige Höfe die das anbieten. Das Ende vom Lied, 1 kg Erdbeeren selbst gepflückt, keine Nacktschnecken, die neuen Schuhe eingesaut, aber der Sonntagskuchen war gerettet. Und es hat extrem viel Spaß gemacht.

Nach dieser guten Erfahrung ging es dann letzten Sonntag wieder zum Erdbeerhof. Zurück kamen wir diesmal mit 2 kg Erdbeeren. Ich hatte nämlich einiges vor. Ich wollte meine allererste Erdbeermarmelade kochen und eine Erdbeer-Milchreistorte und Erdbeer-Melonen-Smoothie und natürlich sollten noch ein paar Erdbeeren zum naschen übrig sein.






























Die Marmelade ist geglückt (ist ja easypeasy einfach, warum hab ich das nicht früher gemacht?). Der Smoothie ist ebenfalls geglückt (dazu gibt’s demnächst ein Rezept). Doch die Milchreistorte war ein Desaster. Geschmacklich eine Null. Die Konsistenz zu hart. Und der Guss, wie kann man denn bitte Tortenguss versauen? Aber ja, ich gebe zu, das passiert mir auch. Leider viel zu oft. Die Rezepte, die ich hier auf dem Blog vorstelle sind alle schon oft gekocht, verbessert und dann schön geshootet. Aber bis dahin dauert es manchmal sehr sehr lange.













































Deshalb habe ich beschlossen eine neue Kategorie einzuführen. Den „Food Fail“. Und gesammelt werden alle Fails auf der „Wall of Shame". Mut zum Scheitern. Ich bin gespannt was daraus wird. Content wird es ja mit Sicherheit genug geben. :D
Hier schon mal der erste Fail der Woche:





Herzhaftsüsse Grüße
die Nadja


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