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Donnerstag, 28. Mai 2015

Ein Städtetrip nach Amsterdam

Heute möchte ich euch von unserem Amsterdam Besuch berichten. Anfang Mai war ich mit dem Lieblingsmann für 4 Tage dort. Und was soll ich sagen, die Stadt ist wirklich toll, da haben andere nicht zu viel versprochen.












































Wie bestimmt die Meisten, die einen Städtetrip planen, habe ich mich aufgeregt in die Vorbereitungen gestürzt, habe Hotels recherchiert, gute Restaurants und Café Tips auf Blogs abgesucht und überhaupt wollte ich alles total durchplanen, in den wenigen Tagen so viel wie möglich mitnehmen. Im Nachhinein haben wir nur ein Teil davon geschafft und waren zwischendurch total gestresst und genervt. Auf Blogs liest man immer wie toll dies und jenes ist und was man unbedingt machen muss/sollte. Negatives liest man eher selten. Aber ich musste feststellen, dieses ständige suchen nach diesem oder jenem tollen Café auf meiner Liste war wirklich anstrengend. Nächstes Mal lassen wir uns einfach von der Stadt treiben und gehen selbst auf Entdeckungstour.












































Aber trotzdem gibt es auch von mir ein paar Tips. Nur zur Anregung. Vielleicht kommt man ja auf seinem Weg an dem ein oder anderen vorbei.

Anreise

Doch zunächst zur Anreise. Nach Amsterdam mit dem Auto zu fahren, davon rate ich ab. Außer eure Unterkunft liegt etwas außerhalb. Dann könnten ihr Glück haben. Im Zentrum ein No-Go. Enge Gassen, kaum Parkmöglichkeiten etc. Ich empfehle daher die Anreise mit dem Zug oder dem Flugzeug.
Wie entschieden uns fürs fliegen. Ging von Hamburg aus super schnell und ist mega entspannend. Ich bin eh eher der Flieger-Typ. Erstens find ich Zug fahren unglaublich anstrengend. Ja, richtig gehört. Und zweitens sind Flüge rechtzeitig gebucht nur unwesentlich teurer als Zug fahren.

Unterkunft

Eigentlich wollte ich gerne in eines der total hippen, durchgestylten Hotels. Doch das richtige Hotel zu finden war schwieriger als gedacht. Ich habe Tage damit verbracht ein einigermaßen bezahlbares und dennoch anständiges Hotel zu finden. Die Preise sind meistens unverschämt. Außerdem wollten wir nicht so viel Zeit mit Pendel verbringen sondern zentral nächtigen. Die Wahl fiel auf das kleine gemütliche Linden Hotel im Jordaan Viertel. Wir buchten uns dort für 3 Nächte, ohne Frühstück ein. Ich kann das Hotel sehr empfehlen, Die Zimmer sind zwar sehr klein, aber bis auf ein paar Spinnenweben wirklich sauber. Und das Personal ist extrem freundlich und hilfsbereit und haben ein paar tolle Insidertips bereit.

Essen

Eine gute gute Gelegenheit um tolle Cafés zu entdecken ist nicht im Hotel zu Frühstücken, sondern außerhalb. Angebote gibt es massig. Eins davon, Moods Coffee Corner, liegt praktischerweise direkt neben dem Linden Hotel. Dort gibt es so unfassbar gute Toasties, leckere Smoothies und den weltbesten Capuccino. Zweimal hatten wir unsere Frühstück dort. Klasse.
Das urige und gemütliche Café Thijssen, das eher an eine Kneipe erinnert, ist weniger zum Frühstücken geeignet, aber klasse um den Abend mit Bier und Bitterballen ausklingen zu lassen. Bitterballen sind übrigens frittierte Fleischkroketten – eine landestypische Delikatesse. Mein Fall ist es aber nicht.

































Wer Lust auf Süsses hat, der sollte unbedingt eine Abstecher zu Pancakes Amstderdam machen. Allerdings ist der Andrang dort sehr gross und man bekommt dort sehr schnell und unaufgefordert die Rechnung auf den Tisch gestellt.

Top sind die Burger bei Burgermeester. Sehr empfehlenswert.























Apropos Burger. Positiv überrascht bin ich von den schnellen Snacks der FEBO Automaten. Wirkt zwar etwas gewöhnungsbedürftig, aber es gibt keinen Grund an der Qualität zu zweifeln. Die Kroketten, Burger und Co. werden stets frisch zubereitet und in die Auslagen gelegt. Man wirft eine Münze in den Schlitz und schon öffnet sich die Glaswand. Toll. Suchtpotenzial.








































Wer auf Fritten steht, dem kann ich die Pommes von Frietsteeg empfehlen. Die Pommes wurden vor unseren Augen frisch geschnitten und es gibt eine unglaubliche Auswahl an hauseigenen Soßen. Sehr lecker.

Und wer jetzt denkt, wir hätten uns nur von Fast Food ernährt, der hat beinahe recht. Aber hey, im Urlaub darf man das. Aber zwischendurch muss man sich ja auch mit Trinken und Kleinigkeiten eindecken. Und das kann man sehr gut bei der Supermarktkette Albert Hejn. Beinahne an jeder Ecke gibt es eine Filiale, oder man geht in eine der stylischen Marqt Filialen. Tolle regionale Produkte und wunderschöner Industrielook – sowas will ich hier auch!























Und was wäre Amsterdam ohne Käsegeschäfte. Schon beim vorbeigehen läuft einem das Wasser im Mund zusammen. Im Old Amsterdam Cheese Store haben wir uns kurz vor unserer Abreise nochmal ordentlich mit ein paar leckeren Stücken eingedeckt.

Sehenswertes

Amsterdam ohne Grachtenfahrt – undenkbar. Anlaufstelle dafür ist am Besten der Hauptbahnhof, von wo ziemlich alle Routen abfahren. Wir hatten unsagbares Glück, denn als wir versuchten uns bei den unzähligen Angeboten einen Überblick zu verschaffen, tippte uns doch ein sehr freundlicherer älterer Amerikaner auf die Schulter und schenkte uns seine zwei Tickets für eine Grachtenfahrt, welche er aus Zeitgründen nicht mehr nutzen konnte. Einfach so. Toll.

Ein Muss für uns war auch das Anne Frank Haus. Wie viele Andere hab ich früher das Tagebuch der Anne Frank verschlungen und musste unbedingt diese Haus sehen. Wunderbar ergreifend. Das lange Schlange stehen lohnt sich.

Ein Besuch im Rijksmuseum stand auch auf der Liste. Im Nachhinein ärgern wir uns sehr dort gewesen zu sein. Wir wussten zwar, dass man an den Museen ewig Schlange steht, aber 2 Stunden draussen und 3 Stunden drinnen war dann doch zuviel. Die Konzentration war dann schon weg und außerdem war es sehr sehr voll. Mein Tip: Wenn ihr viele Museen besuchen wollt dann besorgt euch die Museumskaart. Damit könnt ihr an der langen Schlangen vorbei gehen und habt verbilligten Eintritt.

Der Vondelpark bot dann ein wenig Erholung von dem anstrengenden Museumsbesuch. Dort lohnt es sich auch ein Fahrrad zu mieten und durch den Park zu düsen- in der Stadt würde ich mich das nicht trauen. Die Amsterdamer sind wenig zimperlich und als tollpatschiger Tourist schwebt man das ein oder andere Mal in Lebensgefahr :D

































Als letzten Tip empfehle ich den berühmten schwimmenden Blumenmarkt. Dort gibt es eine unfassbare Auswahl an Blumenzwiebeln, Schnittblumen, Pflanzen und allerlei Krimskrams. Dort musste ich mich natürlich auch mit Tulpenzwiebel und furchtbar kitschigen Kühlschrankmagneten eindecken. Aber hallo, ein Städtetrip ohne kitschige Mitbringsel geht doch nicht.








































So, ich hoffe für euch war etwas dabei. Vielleicht hat ihr auch noch ein paar Tips? Ein zweiter Amsterdam Besuch steht definitiv auf der Liste.

Herzhaftsüsse Grüsse
Nadja












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